Die Albin Vega, das Erfolgschiff, der GFK-Klassiker!

3450 mal gebaut !
Damit ist die Vega das meisgebaute Segelschiff seiner Klasse. 
 

Dieser große Erfolg war nicht vorherzusehen als die Vega 1964 von Per Brohäll/S konstruiert wurde.
Der Riß war ein typischer nordischer Segelschiffentwurf, harmonisch, schnell, sicher ,regattatauglich, familientauglich usw. Zuerst wurde ein Prototyp in Holz gebaut mit dem sehr erfolgreich auf Regatten in Schweden gesegelt wurde. Durch diesen Erfolg gestärkt wurden vom diesem Holzschiff die Schalen für einen GFK Serienbau abgenommen und entsprechende Risse erstellt.  Bis Ende 1980 wurde dann in der neuen GFK Bootsbauweise die überwältigende  Bauzahl
von 3450 erreicht. Die Albin Vega wurde weltweit exportiert. Auch heute noch segeln Vegas in aller Welt , von Alaska bis Bora Bora, von Skandinavien bis Feuerland!
 

 Die Vega ist damit   der   GFK - Klassiker

Technische Daten

    Länge über alles                    8,25 m 
    Länge Wasserlinie                 7,00 m 
    Breite über alles                    2,46 m

    Tiefgang                               1,17 m

 

    Verdrängung                        2,3  t 
    Ballast                                  0,9  t 
    Großsegel                          15,30 m2 
    Fock                                  13,50 m2 
    Spinnaker                          47,00 m2

    Einbaumaschinen  Albin 21/022  
                                   Benziner 
                                  Volvo MD6A Diesel 
                                  Volvo MD7A Diesel

Die VEGA war damals das meistgebaute 27-Fuß-Schiff der Welt.  
Nicht nur Verkaufserfolge konnte die VEGA aufstellen, auch jede Menge
Silber hat sie auf Regattabahnen abgeräumt. 
Auch heute überrascht sie immer wieder bei Regatten, wo sie manchmal an  
modernen Schiffen langsam vorbeizieht. 

Seetüchtigkeit hat die VEGA auf vielen Reisen, auch über den Atlantik,  
Kap Horn - Umrundung bis in die Antarktis bewiesen.

Zitat eines langjährigen Vegasegler zum Thema Seeverhalten:"... habe ich mich schweren Herzens von dem Schiff getrennt. Wenn ich jetzt gelegentlich chartere, freue ich mich über den Platz auf den modernen Yachten, bin froh, dass die Rückwärtsfahrt ein wenig leichter gelingt, aber immer, wenn diese modernen Schiffe schon bei moderatem Seegang hart auf's Wasser klatschen, erinnere ich mich gerne an die harmonischen Bewegungen meiner Albin Vega"! Zitatende.

Die VEGA findet auf Dank ihrer Breite immer einen Platz im Hafen. Breite "Pötte" passen oftmals nicht in die dänische Hafenboxen. Für die Vega ist daher immer ein guter Liegeplatz vorhanden.

Kleine Änderungen im Innenausbau und an Deck (z.B. Reelingshöhe) wurden in laufe der Baujahre von der Werft vorgenommen, sie fallen jedoch nicht groß ins Auge.

Ein wesentlicher Punkt für die Beliebtheit der VEGA ist die Geräumigkeit 
unter Deck. Bestens geeignet für eine vier-köpfige Familie. 
Die Backskisten haben es auch in sich. Zitat: "In einer Backskiste habe ich immer zwei Klappräder (der älteren Bauart! ) verstaut. Die Stegnachbarn bekommen immer große Augen beim an Deck holen"!


Übrigens! Osmose ist bei der VEGA unbekannt! 

   Getestet wurde die Vega von der Zeitschrift Yacht in Ausgabe  12 / 1973. Gewiß,  ein sehr alter Yacht-Test, aber irgendwie immer noch aktuell. Dieser Test kann auch von der Klassenvereinigung zur Verfügung gestellt werden.

Hier ein Zitat aus dem damaligen YACHT-TEST:

"Schlußbetrachtung 
Die Vega hat uns nicht enttäuscht. Im Gegenteil!: Wir haben feststellen können, daß das Schiff großartige Segeleigenschaften hat, die man jedoch nicht bei einer einzigen Testfahrt voll in den Griff bekommen kann. Wären wir in der Lage gewesen, die Düsenwirkung durch eine andere Genuastellung zu vergrößern, hätten wir am Wind sicher noch bessere Ergebnisse erzielt. Die Vega lag sehr gut auf dem Ruder. Aber man muß sie laufen lassen, und das bedeutet: bestimmt nicht knüppeln, wenn es nicht unbedingt erforderlich ist. Auf Spinnaker- und Halbwindstrecken werden Regattaseger ihre besondere Freude haben.

Das Schiff hat eine gute Querstabilität, ist also auch bei Schwerwetter ein sicherer Untersatz.  
Die Kajüte bleibt noch unter harten Segelbedingungen bewohnbar, so daß die Crew immer einsatzbereit und in Form bleiben kann. Uns haben lediglich die scharfen Ecken während der Segelei gestört; ohne blaue Flecken kommt man nicht wieder an Deck. Doch wenn man die umfangreiche Standardausrüstung und die gelungene Gesamtkonzeption in Betracht zieht, fallen diese Schönheitsfehler kaum ins Gewicht

Es testeten: Robbert Das, Ramon G Lex Pranger." 
Zitatende

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